Dier Mitarbeiter eines Security Unternehmens brauchen eine gewisse Ausrüstung, um ihre Arbeit erledigen zu können. Dabei unterscheiden sich die Ausrüstungsgegenstände aber durchaus, je nach Einsatzgebiet der Security. Der Irrglaube, dass alle Security Angestellten bis an die Zähne bewaffnete Draufgänger sind, die nur mit roher Gewalt agieren, hält sich hartnäckig – doch bei der Arbeit eines Sicherheitsdienstes kommt es viel mehr auf Menschenkenntnis, Diplomatie und Aufmerksamkeit, sowie auf Sportlichkeit und Fitness an.
Sicher haben die Security Angestellten oftmals Ausrüstungsgegenstände dabei, mit denen sie sich wehren können, wenn sie angegriffen werden. Doch im Prinzip kann man die meisten Aufgaben als Security ohne großartige Waffen erledigen. Es gibt ohnehin strenge Vorschriften bezüglich der Ausrüstung der Security auf den verschiedenen Anlässen, wo ihre Arbeit erwünscht ist. Auf Volksfesten beispielsweise wird von den Veranstaltern oft Wert darauf gelegt, dass man keine sichtbaren Aggressoren an der Uniform trägt – das Protzen mit Schlagstöcken provoziert die Gäste nur unnütz.
Vielmehr kommt es in den meisten Fällen darauf an, dass die Security Mitarbeiter aggressive Konzert- oder Festbesucher mit Diplomatie beschwichtigen, oder sie dann – mehr ein Kraftaufwand, als rohe Gewalt – vom Event entfernen. Besonders unleidige Gäste, die prügeln oder pöbeln müssen an die Polizei übergeben werden. Zum Eigenschutz werden bestenfalls Pfeffersprays – natürlich mit griffbereitem Gegenmittel – oder die eigene Körperkraft verwendet. In sehr seltenen Fällen kommt ein Schlagstock mit zum Einsatz.
Anders gestaltet sich die Ausrüstung der Security nur bei Geldtransporten, oder besonders gefährlichen Wach- und Objektschutzaufträgen. Hier dürfen beziehungsweise müssen sogar Waffen zum Selbstschutz oder zur Verteidigung der Person getragen werden – allerdings ebenfalls völlig gesetzeskonform nur mit Waffenschein.
